LETZTE NEUIGKEIT

 
1999<-- 2000 -->2001

FWK

2000

FWK XXI verunsichert die FW. Der Personalverband des FWK tagt im Tessin.

Das Parlament verabschiedet das neue Personalgesetz. Der Beamtenstatus verschwindet endgültig.

Der GSC erlässt "Weisung über die Sicherstellung von Armeematerial zur Aufbewahrung für die Nachwelt" (historisches Material).

Die ersten 35 FWK MA werden als Supervisoren für die humanitäre Minenräumung in Savatan ausgebildet.

Die Beschaffung und Bewirtschaftung von Betriebsmitteln, das Etat-Wesen und die gesamte Munitionsbewirtschaftung wird beim BABHE zusammengeführt. Das FWK verliert dadurch ein respektables Standbein.

12cm Fest Mw
Fertigstellung des letzten 12cm Fest Mw und Übergabe an die Truppe.

Personalzeitschrift Kdo FWK online und Zeitschrift Heer extra
(die wichtigsten Beiträge können Sie auf den folgenden Links lesen oder auch herunterladen...)

Frühling Sommer Herbst Winter
online 16/00 online 17/00
extra 13/00 extra 14/00 extra 15/00 extra 16/00


Präsentation Zukunft FWK: Hauptteil | Infrastruktur | Militärische Sicherheit

Schweiz

2000

01.012001
Adolf Ogi wird Bundespräsident der Schweiz 

Die Schweizer stimmen mit 67,2 % den bilateralen Verträgen mit der EU zu (21.Mai). 

Im Mai sinkt die Arbeitslosigkeit in der Schweiz seit 1992 erstmals wieder unter 2%.

 

Welt

George W. Bush

2000

Der Wechsel vom Jahr 1999 zum Jahr 2000 findet ohne Schwierigkeiten statt. Der befürchtete “Millenium Bug„ – bei älteren Softwareprogrammen fehlt die vierstellige Jahreszahl und könnte beim Sprung über die Jahrhundertwende einen Sytemzusammenbruch verursachen – findet nicht statt.

In der Türkei wird am 12.1. die Hinrichtung des im Vorjahr zum Tode verurteilten Chefs der PKK Kurdischen Arbeiterpartei, Abdullah Öcalan, bis zur Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte vorläufig ausgesetzt.

In Österreich entsteht die erste Nachkriegsregierung mit Beteiligung von "Ultra-Rechts", als am 4.2. das neue Koalitionskabinett von ÖVP (Wolfgang Schüssel) und FPÖ (Jörg Haider) vereidigt wird. Die EU und Israel reagieren mit Sanktionen und starker Einschränkung der bilateralen Kontakte. Der als "Rechtspopulist" umstrittene Jörg Haider legt darauf hin offiziell den Parteivorsitz zu Gunsten von Frau Susanne Riess-Passer nicht zuletzt vor dem Hintergrund nationenweiter Proteste (am 19.2. gehen 200.000 Demonstranten gegen "Rechts" in Wien auf die Straße) nieder. Die Sanktionen werden am 12.9. wieder aufgehoben.

Der Friedensprozeß in Nordirland gerät am 8.2. ins Stocken, als die britische Regierung wieder die Regierungskontrolle übernimmt, weil die nordirische Untergrund-Organisation IRA sich entgegen den Vereinbarungen weigert, ihre Waffenarsenale preiszugeben. Die IRA erklärt am 15.2. die Gespräche mit Großbritannien über die IRA-Entwaffnung für beendet.

Nachdem sie sieben Jahre lang blockiert hatte, ratifiziert die russische Duma am 14.4. den 1993 mit den USA ausgehandelten START-2-Vertrag zur Abrüstung nuklearer Waffen. Als neuer Präsident Rußlands wird am 7.5. Wladimir Putin vereidigt. Er amtierte bereits seit Jahresbeginn, nachdem Boris Jelzin zu Sylvester 1999 überraschend seinen Rücktritt von allen Ämtern bekannt gegeben hatte. Putin übersteht im Laufe des Jahres mehrere innenpolitische Rückschläge und nationale Katastrophen mehr oder weniger unangefochten: Im Krieg Rußlands gegen die separatistisch rebellierenden Tschetschenen räumen diese am 1.2. unter großen Verlusten ihre Hauptstadt Grosny. Am 29.2. fällt die letzte Rebellen-Bastion Schatoi. Die Auseinandersetzung wird als verlustreicher Guerillakrieg weiter geführt.

Zum ersten Mal seit der Teilung des Landes von 1945 kommte es am 13.6. und 14.6. zu einem historischen Gipfeltreffen zwischen Nord- und Südkorea. Beide Parteichefs erklären die Wiedervereinigung zum politischen Ziel.

Der Friedensprozeß im Nahen Osten gerät zum Fanal, als die Friedensgespräche im amerikanischen Camp David US-Präsident Clinton als Vermittler, Barak für Israel und Arafat für die Palästinenser als Verhandlungspartner) im Juli scheitern und im Herbst erneut offener Kleinkrieg zwischen Israelis und Palästinensern ausbricht.

In Serbien versucht der seit einer Dekade mit blutiger Unterdrückung und Bürgerkriegen herrschende Diktator Milosevic mit massiven Wahlfälschungen seine Abwahl und die Neuwahl des Oppositionsführers des gegen ihn gerichteten DOS Bündnisses, Kostunica, zu verhindern. Am 5.10. formiert sich die nicht mehr duldungsbereite Bevölkerung mit einer mio Demonstranten in Belgrad gegen ihn, unterstützt von Abtrünnigen seiner zur innenpolitischen Armee degradierten Polizeitruppe. Der zur Gewalt bereite Despot kann den Sturm auf das Parlamentsgebäude und das Gebäude des Staatsfernsehens nicht verhindern und gesteht am Abend des Folgetages seine Niederlage ein.

Gegen Jahresende beobachtet die Welt mit einer Mischung aus Staunen, Unverständnis und Suffisanz eine Schmierenkomödie der besonderen Art, als die Neuwahl des Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika, nach eigener Einschätzung inzwischen zum Mutterland der Demokratie an sich avanciert, zur Farce gerät: Ein einziger Wahlbezirk in Florida spielt mit angeblich wenigen Hundert Stimmen "Zünglein an der Waage". Die beiden übrig gebliebenen Spitzenkandidaten Al Gore und George W. Bush (während des Wahlkampfes als die Herren "Dumm" und "Langweilig" apostrophiert) liefern sich bis ins Folgejahr hinein Schlamm- und Gerichtsschlachten um Neuauszählung der Stimmen resp. Anerkennung früherer Ergebnisse. Die Bevölkerung der mächtigsten Nation der Welt ist zusammen mit dem Rest der Welt für Wochen ratlos, wer denn wohl ab 2001 die USA wird regieren dürfen. Daß Wahlbetrug im Spiel gewesen sein könnte, wird in der Presse nur sehr verhalten angedeutet. Am 13.12. bremst der Oberste Gerichtshof der USA alle diese Auseinandersetzungen - Bush wird zum Wahlsieger erklärt.

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